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WFG-Newsletter Extra

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Krefelder Unternehmerinnen und Unternehmer,

heute möchten wir noch einmal mit einem Extra-Newsletter zu aktuellen Unterstützungsangeboten und Aktivitäten in dieser besonderen Zeit informieren. Zudem bieten wir in diesem Monat zwei Veranstaltungen als Webinar an und freuen uns, auch auf diesem Wege mit Ihnen im Austausch zu bleiben.

Unsere gebündelten Informationen zu Hilfestellungen für Unternehmen haben wir auch auf unserer Website für Sie bereitgestellt.

Bleiben Sie gesund!

Ihre Wirtschaftsförderung Krefeld

Sie möchten uns Neuigkeiten aus Ihrem Unternehmen zukommen lassen?
Dann schicken Sie eine E-Mail mit Ihren Informationen an:
newsletter@wfg-krefeld.de.

1. | Das Hilfspaket der Bundesregierung für Start-ups

Heute gibt es gute Nachrichten für Gründerinnen und Gründer: Das Hilfspaket für Start-ups steht. Mit dem Start-up-Schutzschild hilft der Bund schnell und wirksam diesem wichtigen Wachstumssektor, der in Deutschland viele tausend Beschäftigte hat. Es geht darum, junge, innovative Unternehmen gut durch die Corona-Krise zu bringen. Deutschland braucht die neuen und kreativen Ideen der Start-ups und der jungen Technologieunternehmen, um nach der Krise wieder voll durchzustarten. Klar ist dabei, dass man Steuergelder mit Augenmaß einsetzt.

Mit dem 2-Milliarden-Euro-Maßnahmenpaket sollen gezielt Start-ups und kleine mittelständische Unternehmen mit einem zukunftsfähigen Geschäftsmodell adressiert werden. Dazu basiert das Maßnahmenpaket auf zwei Säulen:

Säule 1 für Start-ups: die Corona-Matching-Fazilität (CMF):

Zum einen werden Wagniskapitalfonds die zusätzlichen öffentlichen Mittel über die neue Corona-Matching-Fazilität zur Verfügung gestellt, damit Investoren auch während der Corona-Krise hoch innovative und zukunftsträchtige Start-ups finanzieren. Damit soll sichergestellt werden, dass noch junge Unternehmen auch in der derzeitigen Phase ihren Wachstumskurs fortsetzen können. Über die Corona-Matching-Fazilität werden die bestehenden Kooperationen mit den öffentlichen Partnern, wie zum Beispiel der KfW Capital und dem Europäischen Investitionsfonds, genutzt, um die öffentlichen Mittel den Start-ups schnell über Wagniskapitalfonds zur Verfügung zu stellen.

Säule 2 für Start-ups und kleine Mittelständler (ohne Zugang zu Säule 1):

Für Start-ups und kleine Mittelständler, die keinen Zugang über die Corona Matching Fazilität haben, werden weitere Wege zur Sicherstellung ihrer Finanzierungen eröffnet. Hierzu wird es eine enge Zusammenarbeit mit den Ländern geben, unter anderem über die Landesgesellschaften.

Über den Start der Beantragung und die geplanten Landesförderungen wird aktuell noch verhandelt. Wir berichten, sobald Informationen zur Verfügung stehen.

2. | Hochschule Niederrhein hilft potentiellen Gründer*innen

Aus einer guten Idee ein Business machen: Zugegeben, die Zeiten dafür waren schon mal besser. Und dennoch könnte für so manchen Studierenden der Hochschule Niederrhein jetzt der Zeitpunkt gekommen sein über eine Unternehmensgründung nachzudenken. Die strukturellen Hilfsmöglichkeiten jedenfalls sind gegeben. Das Projekt HNexist, gefördert durch das Bundeswirtschaftsministerium im Förderprogramm EXIST-Potentiale, (Fördersumme: 1,6 Millionen Euro), ist gestartet. Die Projektmanager Markus Menkhaus-Grübnau und Nina Hauptmann sind für gründungsinteressierte wissenschaftliche Mitarbeiter und Studierende jederzeit ansprechbar.

Das Projekt läuft bis Ende Februar 2024. Schwerpunkte liegen auf wissens- und technologieorientierten Gründungen, insbesondere in den Bereichen Digitalisierung, Chemie, Oberflächentechnologie und Textil. Hier ergibt sich durch bereits vorhandene Kooperations-Plattformen wie das Oberflächenzentrum HIT oder das textile Innovatorium Potential. Dieses soll im Rahmen des Projekts für junge Gründerinnen und Gründer gehoben werden.

Dabei verfolgen die Projektmitarbeiter den Ansatz, potentielle Gründer aus verschiedenen Disziplinen zu Teams zusammenzubringen. Ziel ist es, zum Ende der Projektlaufzeit sechs bis acht Gründungsteams pro Jahr zu einer Ausgründung zu bringen. Die Hochschule Niederrhein arbeitet dazu eng mit dem regionalen Gründungsnetzwerk aus IHK, Wirtschaftsförderungs-Gesellschaften, Gründungszentren, Unternehmen, Start-ups, Vereinen, Initiativen, Kommunen und Banken zusammen.

Für das Projekt gibt es im Ressort Forschung und Transfer sechs Mitarbeiterstellen für die Laufzeit von vier Jahren. Projektleiter ist Prof. Dr. Dr. Alexander Prange.

Ihr Kontakt per E-Mail: existenzgruendung@hs-niederrhein.de

3. | Rund eine Milliarde Euro für Unternehmen in NRW

Bund und Länder haben sich auf weitere Entlastungsmaßnahmen für von der Corona-Krise betroffene Unternehmen geeinigt. Unter anderem auf Initiative von Nordrhein-Westfalen wurde ein vereinfachtes Verfahren für einen vorgezogenen Verlustrücktrag beschlossen. Mit dieser Maßnahme soll die Unternehmensliquidität gerade für kleinere und mittelständische Unternehmen und Selbständige im Handel, in der Kultur oder im Gastronomiebereich kurzfristig verbessert werden.

Vorübergehend können absehbare rücktragsfähige Verluste des Jahres 2020 bereits jetzt in pauschalierter Form steuerlich berücksichtigt werden. Die bisher für Vorauszahlungszwecke für das Jahr 2019 angesetzten Einkünfte werden auf Antrag pauschal um 15 Prozent gemindert, sofern aus den jeweiligen Einkunftsquellen aufgrund der Corona-Pandemie mit laufenden Verlusten zu rechnen ist. Die bereits geleisteten Vorauszahlungen für 2019 werden auf dieser Basis neu berechnet, herabgesetzt und die entsprechenden Differenzbeträge nach einer Verrechnung mit etwaigen Steuerrückständen kurzfristig erstattet.

Ein Beispiel: Für einen von der Corona-Pandemie betroffenen Einzelgewerbetreibenden mit einem den Vorauszahlungen zu Grunde liegenden Gewinn von 80.000 Euro bedeutet dies beispielsweise einen sofortigen Liquiditätsvorteil von rund 6.000 Euro. Ohne die Neuregelung hätten sich die aktuellen Verluste frühestens im Jahr 2021 ausgewirkt. Die Höchstabzugsbeträge für Verlustrückträge von einer Million Euro beziehungsweise zwei Millionen Euro bei Zusammenveranlagung gelten unverändert auch in diesem Fall.

Von den Erleichterungen können auch krisenbetroffene private Vermieter profitieren.
 
Ergänzende Informationen sowie das entsprechende Schreiben des Bundesfinanzministeriums (BMF) finden Sie auf der BMF-Homepage unter https://bit.ly/352Utjv

4. | NRW-Soforthilfe - Achtung neuer Betrugsversuch

Es sind seit Anfang der Woche betrügerische E-Mails mit Bezug zur NRW-Soforthilfe im Umlauf. Unternehmer werden aufgefordert, eine Bescheinigung an das Finanzamt auszufüllen und an die Fake-E-Mail-Adresse corona-zuschuss@nrw.de.com  zu senden. Die beigefügten pdf-Dokumente sollten weder geöffnet noch ausgefüllt werden! Offizielle E-Mailadressen der NRW-Landesbehörden haben immer folgende Endung: .nrw.de.  Das LKA, das MWIDE und die Bezirksregierung Düsseldorf sind informiert.

5. | Mit Familienbewusstsein Belastungen standhalten

Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen. Das Krefelder Netzwerk Wirtschaft & Familie - möchte gemeinsam mit Ihnen den aktuellen Herausforderungen einer gelingenden Personalstrategie begegnen und Sie weiterhin in allen Fragen rund um eine familienbewusste Personalpolitik begleiten. Und dafür geht das Netzwerk nun den ersten Schritt auf virtuellen Wege!

Unter dem Motto „Mit Familienbewusstsein Belastungen standhalten“ findet die nächste "Wirtschaft um Vier" am 26. Mai 2020 um 16:00 Uhr in Kooperation mit der AOK Rheinland/Hamburg als Webinar statt.  Dieses Mal geht es um die psychische Gesundheit am Arbeitsplatz mit besonderen Fokus auf die derzeitige Doppel- und Dreifachbelastung. Als Referentinnen konnten Christine Spanke und Annika Wolfertz des Instituts für Betriebliche Gesundheitsförderung BGF GmbH gewonnen werden.

Eine Anmeldung kann über das Onlineformular bis zum 18. Mai 2020 vorgenommen werden. Nach Anmeldung erhalten Sie zeitnah eine Rückmeldung. Eine gesonderte E-Mail inkl. Teilnahmelink erhalten Sie ca. eine Woche vor der Veranstaltung.

Wirtschaft um Vier
Rund um das Themenfeld „Familienbewusste Personalpolitik“ geben Fachleute in Impulsvorträgen  praxisorientierte Tipps für eine erfolgreiche Umsetzung im eigenen Unternehmen. Die Veranstaltungen sind so konzipiert, dass nach den kurzweiligen Vorträgen noch genug Zeit zum Austausch und Vernetzen zur Verfügung steht. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Weitere Angebote des Krefelder Netzwerk Wirtschaft & Familie
Das Netzwerk hat sich im vergangenen Jahr neu aufgestellt und bietet seitdem zu den Themen „Pflege & Beruf“ sowie „Kinder & Beruf“ eine breite Maßnahmenpalette für Interessierte an. Schauen Sie doch gerne einmal vorbei:

Individuelles Beratungsangebot | Informationsplattform „Betrieblicher Pflegekoffer“ | Zusatzqualifizierung „Betrieblicher Pflegelotse“  | Wirtschaft um Vier | Wettbewerb Familienfreundlichstes Unternehmen | Terminankündigungen | Lokale Neuigkeiten  

Ihre Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung Krefeld:
Kristina Freiwald | Tel.: 02151 82074-12
E-Mail: kristina.freiwald@wfg-krefeld.de

6. | Webinar: Technologiefeldanalyse als Markterschließungstool

Die Erschließung neuer Absatzmärkte könnte für manche Unternehmen die Möglichkeit bieten, eine langfristige Wettbewerbsfähigkeit sicherzustellen. Diese erfordert jedoch eine passgenaue Strategie mit einer fundierten Vorbereitung. Durch eine Intellectual Property (IP)-basierte Marktanalyse lassen sich übergeordnete Zusammenhänge zwischen Schutzrecht und Technologietrends sowie relevanten Markttrends bereits vor der Produkteinführung erkennen. Diese bietet somit eine hilfreiche Grundlage für Ihren Eintritt in neue Märkte.

Um Hilfestellungen und Informationen rund um das Thema „IP-basierte Technologiefeldanalyse“ zu erhalten, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und weitere Lösungswege zu erkennen, laden wir Sie im Rahmen der Krefelder Außenwirtschaftsgespräche herzlich zum folgenden Webinar ein:

„Technologiefeldanalyse: Welche neuen Märkte lassen sich mit eigenen Produkten erschließen?“
Referentin: Catherine Hartmann / PROvendis GmbH
28.05.2020 von 15:00 - 16:30 Uhr

Um Anmeldung bis zum 21.05.2020 unter: international@wfg-krefeld.de wird gebeten. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach erfolgter Anmeldung. 

Krefelder Außenwirtschaftsgespräche
Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „Krefelder Außenwirtschaftsgespräche“. In der kostenfreien Vortrags- und Gesprächsreihe bietet das International Desk der Wirtschaftsförderung Krefeld aktuelle Informationen zu außenwirtschaftlichen Entwicklungen und zum Einstieg in ausgewählte Märkte an. Weitere Informationen finden Sie hier.


Ihre Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung Krefeld:

Ricarda Stamms | Tel.. 02151 82074-17
E-Mail: ricarda.stamms@wfg-krefeld.de

Simon Jenniches | Tel.: 02151 82074-22
E-Mail: simon.jenniches@wfg-krefeld.de

7. | Neues Online-Verfahren für Entschädigungen

Entschädigungen für Verdienstausfälle wegen Corona können seit Montag, 27. April 2020, online beantragt werden. Mit dem Onlineantrag können Arbeitgeber und Selbstständige alle erforderlichen Angaben machen und Nachweise hochladen: Schnell, einfach und papierlos. Die Anträge werden durch eine entsprechende Software digital an die zuständige Behörde im jeweiligen Land übermittelt. Dies reduziert die Bearbeitungsdauer und beschleunigt die Erstattung.

Weitere Informationen:
Anträge stellen können Selbstständige und Arbeitgeber, die ihren Beschäftigten die Entschädigung auszahlen würden. Alle Informationen zum Anspruch auf Entschädigung und zum Antragsverfahren stehen ab sofort auf der Internetseite www.ifsg-online.de zur Verfügung.
 
Wer unter Quarantäne gestellt wird oder wegen einer eigenen Infektion nicht arbeiten darf und deshalb einen Verdienstausfall erleidet, erhält aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) Entschädigung für seinen Verdienstausfall. Seit dem 30. März 2020 gilt dies auch für Menschen, die wegen Kita- oder Schulschließungen ihre Kinder betreuen müssen und deshalb nicht arbeiten können. Neu ist, dass diese Entschädigung nun auch online beantragt werden kann.

Zum Schutz vor Betrügern stellen Sie bitte Anträge nur über www.ifsg-online.de.

8. | Bildungsscheck NRW mit neuen Regelungen

Mit dem Bildungsscheck NRW erhalten Beschäftigte und Betriebe einen Zuschuss für die berufliche Weiterbildung; diese ist gefördert aus Mitteln des ESF, wo seit 01. April 2020 veränderte Verfahrensregelungen gelten.

Die wichtigsten Änderungen in Kürze:

Bildungsscheck NRW im betrieblicher Zugang

  • Möglich ist die Ausgabe von nur einem betrieblichen Bildungsscheck für dieselbe Mitarbeiterin oder denselben Mitarbeiter je Kalenderjahr.
  • Für Gemeinden, Kreise, kreisfreie Städte und Landesbehörden können keine betrieblichen Bildungsschecks mehr ausgegeben werden.
  • Eine Bildungsscheck-Förderung für berufliche Weiterbildungen, bei denen eine gesetzliche Verpflichtung zur Kostenübernahme durch den Arbeitgeber/ die Arbeitgeberin besteht, wird nicht mehr gewährt (z. B. Sicherheitsingenieur/in, Datenschutzbeauftragte, Beauftragte für Immissionsschutz oder bei Fortbildungen zur Ladungssicherung, Betriebsratsseminare).

Bildungsscheck NRW - wichtige Information für Weiterbildungsanbieter

  • Teilnahmebestätigung statt Zahlungsnachweis: Bisher mussten Weiterbildungsanbieter einen Beleg über die Zahlung der ermäßigten Gesamtausgaben der Weiterbildungsmaßnahme (Buchhaltungsauszug oder vergleichbare Belege) bei der Bezirksregierung einreichen, um Bildungsschecks abrechnen zu können.
    Ab dem 01.04.2020 ist dies nicht mehr erforderlich. Stattdessen muss der Weiterbildungsanbieter eine Teilnahmebestätigung über die auf der Rechnung ausgewiesene Weiterbildungsmaßnahme vorlegen.
    Die Teilnahmebestätigung kann erst nach Beendigung der Weiterbildungsmaßnahme ausgestellt werden. (siehe www.esf.nrw >>> Anträge >>> Rubrik 3.2 "Kompetenzentwicklung von Beschäftigten durch Bildungsscheckverfahren")
  • Weitere Informationen finden Sie auch hier: www.mags.nrw/esf-antrag.

Ausführliche Informationen zum Bildungsscheckverfahren sowie Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) finden Sie unter  www.weiterbildungsberatung.nrw

9. | Lieferketten für Unternehmen

Die Landesregierung richtet eine zentrale Kontaktstelle ein, um produzierenden Betrieben in Deutschland und NRW mit gestörten Lieferketten zu helfen und Stillständen und Produktionsproblemen entgegenzuwirken.

In Abstimmung mit Handwerks- und Unternehmerverbänden und den Industrie- und Handelskammern gibt es nun diese zentrale Kontaktstelle, an welche sich Unternehmen wenden können, die Unterstützung in der Wiederherstellung von Lieferketten benötigen. Ab sofort ist diese Kontaktstelle zu erreichen unter der zentralen E-Mailadresse: lieferketten@mwide.nrw.de

10. | Kurzarbeit durch Weiterbildung umgehen?

In Zeiten der Corona-Krise müssen viele Unternehmen Kurzarbeit beantragen – nicht immer die ideale Lösung. Für KMU kann es auch durchaus attraktiv sein, ihre Beschäftigten nicht in Kurzarbeit zu schicken, sondern eine Weiterbildung zu beantragen.

Mit dem Qualifizierungschancengesetz wurde die Weiterbildungsförderung für Beschäftigte unabhängig von Ausbildung, Lebensalter und Betriebsgröße weiter geöffnet. Im Rahmen der Weiterbildungsförderung können zum einen die Weiterbildungskosten wie beispielsweise Lehrgangskosten für den einzelnen Beschäftigten (Arbeitnehmerförderung) übernommen werden. Zum anderen können Arbeitsentgeltzuschüsse für weiterbildungsbedingte Arbeitsausfallzeiten an Arbeitgeber (Arbeitgeberleistung) gebilligt werden. Art und Umfang der Förderung orientieren sich maßgeblich an der Betriebsgröße. Voll förderfähig sind Weiterbildungen, die abschlussorientiert sind (Umschulungen, berufsanschlussfähige Teilqualifikationen etc.):

Die Übernahme von Weiterbildungskosten und die Zahlung von Zuschüssen zum Arbeitsentgelt setzen grundsätzlich eine Kofinanzierung durch den Arbeitgeber voraus. Für bestimmte Personengruppen (ältere oder schwerbehinderte Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in KMU oder solche in Kleinstbetrieben) sind Ausnahmemöglichkeiten von diesem Grundsatz vorgesehen.

Wie hoch fallen die Zuschüsse zum Arbeitsentgelt aus?

  • bis zu 25 Prozent für Unternehmen ab 250 Arbeitnehmer
  • bis zu 50 Prozent für KMU und
  • bis zu 75 Prozent für Kleinstunternehmen

Bei fehlendem Berufsabschluss und berufsabschlussbezogenen Weiterbildungen verbleibt es bei einer Zuschussoption von bis zu 100 Prozent.

Wie hoch fallen die Zuschüsse zu den Lehrgangskosten aus?

 in Kleinstunternehmen mit bis zu zehn Beschäftigten 100 Prozent,

  • in KMU mit bis zu 250 Beschäftigten bis zu 50 Prozent,
  • in größeren Betrieben ab 250 Beschäftigten bis zu 25 Prozent und
  • bei großen Unternehmen ab 2.500 Beschäftigten bis zu 15 Prozent und wenn eine tarifliche oder Betriebsvereinbarung zu Qualifizierung vorliegt bis zu 20 Prozent
  • Bei älteren Beschäftigten (ab 45. Lebensjahr) oder Beschäftigten mit einer Schwerbehinderung kann in KMU bis zu 100 Prozent gefördert werden

 Eine Beantragung von Kurzarbeit ist im Anschuss trotzdem möglich.

11. | Krefelder Geschenkgutscheine im Wert von 72.500 Euro

Heiner Kempken, Inhaber mehrerer EDEKA-Märkte im Krefelder Stadtgebiet, verbindet den Dank an seine Mitarbeiter/innen für deren Einsatz in der Corona-Krise mit einer großen Geste der Verbundenheit zwischen den Krefelder Einzelhändlern:

Die EDEKA-Teams erhalten in den nächsten Wochen Krefelder Geschenkgutscheine im Wert von 72.500 Euro – einlösbar in den teilnehmenden Geschäften in der City sowie bei den Mitgliedern der Werbegemeinschaften in den Stadtteilen Hüls, Fischeln und Uerdingen.

„Dass die Familie Kempken als Prämie diese Form des Geschenkgutscheins gewählt hat, ist für uns ein tolles Zeichen der Solidarität der Händler untereinander und ein großer Lichtblick in dieser wirklich nicht einfachen Zeit - vielen, vielen Dank dafür!“, so äußerte sich Christoph Borgmann als Vorstandsvorsitzender der Krefelder Werbegemeinschaft in einem persönlichen Schreiben an die EDEKA-Mitarbeiter/innen. Gerade die kleinen inhabergeführten Fachgeschäfte in der Innenstadt und in den Vororten seien jetzt auf jede Unterstützung besonders angewiesen.

Mit jedem Einkauf tragen Kunden dazu bei, lebendige Einkaufslagen in gesamten Stadtgebiet zu bewahren. „Support your local – diesen Appell gilt es jetzt mit Leben zu füllen, und Heiner Kempken hat dies bereits in großartiger Weise getan!“, unterstreicht Christoph Borgmann anlässlich der symbolischen Gutschein-Übergabe. 

12. | AzubiSharing: Projekt zum Austausch von Auszubildenden

Viele Ausbildungsbetriebe können ihre Auszubildenden derzeit aufgrund fehlender Arbeit oder gar vorübergehender Betriebsschließung nicht mehr praxisgerecht ausbilden. Andererseits gibt es Betriebe, die gerne zusätzliche Auszubildende einsetzen würden, wie beispielsweise der Lebensmitteleinzelhandel.

Diesen Betrieben bietet die IHK Mittlerer Niederrhein mit dem neuen Projekt #AzubiSharing Unterstützung. Die einfache Idee dahinter: Ausbildungsbetriebe geben ihren Auszubildenden vorübergehend an einen anderen Ausbildungsbetrieb ab. Auszubildende können ihre Ausbildung ohne Unterbrechung fortsetzen und der abgebende Betrieb wird entlastet, - in der Ausbildung bei brachliegendem Geschäft und bei der Ausbildungsvergütung des Azubis.

Die Gesamtverantwortung für die Ausbildung liegt weiterhin beim ursprünglichen Ausbildungsbetrieb und der Auszubildende kehrt nach seiner „vorübergehenden Ausleihe“ in seinen ursprünglichen Ausbildungsbetrieb zurück. Eine „Win-Win“-Situation für alle. Dies kann vor allem für kleine und mittelständische Betriebe attraktiv sein kann.

Wichtig: Die IHK-Ausbildungsberatung muss vor Abschluss des Kooperationsvertrags informiert werden. Insbesondere muss die Ausbildungsberechtigung bestätigt werden, wenn die Betriebe sich in ihren Inhalten ergänzen.

Ihr Kontakt:
E-Mail: azubisharing@mnr.ihk.de | Tel.: 02151 635-455

13. | Sicher kommunizieren: „KRähennest-TV HomeTalk“

Normalerweise entwickelt, produziert und verbreitet Krähennest-TV Sendungen überwiegend mit Krefeld-Bezug übers Internet. Gerade in dieser außergewöhnlichen Zeit, wo social & physical distance traditionelle Aktivitäten unterbindet, bieten die Medienexperten von KRähennest-TV mit „HomeTalk“ ein neues digitales Format, das herkömmliche Talkshows, Meetings, Vorträge, Präsentationen und Clubabende weiterhin kundenfreundlich umsetzen lässt.

Mit Partnern und Kunden wurden in den vergangenen Wochen bereits einige neue Wege in der Kommunikation beschritten: Statt sich vor Ort zu einer Veranstaltung zu treffen, werden Gäste und Moderatoren online zusammengeführt, per Webcam vom eigenen Sofa aus - egal, wo sie sich gerade physisch aufhalten. So wird u.a. mit dem lokalen Football-Team die monatliche Sendung "Ravens TV“ durchgeführt oder auch „Digitale Clubabende“ des Marketing Clubs Krefeld.

Das Handling und die technischen Anforderungen der bis zu acht Teilnehmenden des HomeTalks sind für die Gesprächsteilnehmer technisch relativ simpel: Sie wählen sich mit ihren Webcams ins KRähennest-TV-Studio ein, wo die Sendung mit kreativer Bildregie live produziert und beispielsweise auf YouTube gestreamt wird. Durch das Live-Format ist ein direkter Kontakt zum Publikum möglich. Zuschauerfragen aus dem Live-Chat werden von den Moderatoren aufgenommen, ggf. auch in den Stream eingeblendet, und direkt beantwortet. Außerdem kann die Sendung problemlos mit Grafiken und Videoeinspielungen angereichert werden - ebenso mit sogenannten `Bauchbinden`, wo die jeweiligen Namen und Titel/Funktionen erkenntlich sind. Alle „HomeTalks“ sind hinterher allzeit im Netz für jeden abrufbar.

Mehr Infos zu Krähennest-TV unter: www.kraehennest-tv.de

14. | Logistik trägt besonders große Verantwortung in der Krise

Homeoffice ist für viele Logistikberufe in der Corona-Krise keine Option. Wichtige Güter des täglichen Bedarfs sowie Medikamente oder Drogeriewaren müssen weiterhin gelagert, kommissioniert und transportiert werden. „Was wir in diesen Wochen und Monaten erleben, ist tatsächlich einmalig“, berichtet Peter Kieffer, Geschäftsführer des Logistikdienstleisters QTRADO Logistics. „Lkw-Fahrer und Lageristen sind nach wie vor täglich im Einsatz und wir tun alles Nötige dafür, sie bei ihrer Arbeit bestmöglich zu schützen.“

Das Krefelder Unternehmen, das seine Wurzeln in der Presselogistik hat, stellt aktuell seine freien Kapazitäten für Unternehmen zur Verfügung, die in diesen Zeiten besonders flexibel zusätzliche Lagerflächen oder eilige Transportfahrten benötigen. „Als Logistiker tragen wir in dieser Krise eine besondere Verantwortung dafür, die Grundversorgung der Menschen sicherzustellen und dafür zu sorgen, dass beispielsweise E-Commerce-Produkte so gewohnt zuverlässig wie sonst ankommen, weil viele Ladengeschäfte geschlossen sind.“ Umso wichtiger seien Initiativen und Plattformen, die jetzt einen schnellen und unkomplizierten Austausch von Kunden und Logistikern fördern. „Dazu zählt für uns beispielsweise die Plattform des Fraunhofer IML Logistikhilft.de, die genau das ermöglicht, oder auch offene Portale wie OpenLogistics.net, bei denen Unternehmen eintragen können, ob vor Ort jemand Lieferungen annehmen kann oder nicht“, erklärt Peter Kieffer. „Wir schaffen Kapazitäten, um jetzt kurzfristig auf Anfragen von Kunden reagieren zu können, die in dieser Krise vor logistischen Herausforderungen stehen. Das trifft besonders viele Mittelständler hier in NRW hart“, so der QTRADO Logistics-Geschäftsführer weiter. „Schnelle und unkomplizierte Unterstützung ist darum jetzt das Gebot der Stunde.“

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Vorsitzender des Aufsichtsrates: Oberbürgermeister Frank Meyer
Geschäftsführer: Eckart Preen

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