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WFG-Newsletter 11|20

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Krefelder Unternehmerinnen und Unternehmer,

nach dem kurzen Aufatmen im Sommer erwischt uns die Corona-Pandemie nun scheinbar noch härter als im Frühjahr. Daher sind mit Inkrafttreten des Bund-Länder-Beschlusses zur Corona-Pandemie Ende Oktober wieder Einschränkungen verbunden, um dem Virus zumindest teilweise Einhalt zu gebieten. Dies stellt jedoch viele Unternehmen wieder vor große Herausforderungen.

Unser heutiger Newsletter steht daher zunächst ganz im Zeichen der Corona-Hilfen: Wir berichten über die "Novemberhilfe", den KfW-Schnellkredit und eine Förderung zur Kreislaufwirtschaft.

Doch wir haben auch erfreuliche Nachrichten außerhalb der Corona-Krise für Sie: mit dem UrbanWork.Krefeld, einem CoWorking Space mitten in der City, bieten wir Ihnen bald einen Ort für kreatives, flexibles Arbeiten! Außerdem sind bereits erste spannende Bewerbungen für den Gründerpreis.Krefeld 2021 eingegangen! Mit seinem 10-jährigen Jubiläum erhält der Preis zudem ein eigenes Logo und einen modernen Auftritt.  

Wie gewohnt informieren wir Sie auch in diesem Newsletter wieder über aktuelle Projekte und Veranstaltungen sowie Neuigkeiten vom Wirtschaftsstandort Krefeld. 

Bleiben Sie gesund!

Ihre Wirtschaftsförderung Krefeld

Sie möchten uns Neuigkeiten aus Ihrem Unternehmen zukommen lassen?
Dann schicken Sie eine E-Mail mit Ihren Informationen an:
newsletter@wfg-krefeld.de.

1. | Beantragung und Abschlagszahlungen ab sofort möglich

Die aktuellen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie betreffen viele Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen direkt oder indirekt durch angeordnete Schließungen. Die Bundesregierung unterstützt deshalb alle diese Betroffenen mit einer „außerordentlichen Wirtschaftshilfe“, der sogenannten Novemberhilfe. Alle diese Betroffenen erhalten schnell und unbürokratisch Hilfe in Form von Zuschüssen. Der Zuschuss beträgt 75 Prozent des jeweiligen durchschnittlichen Umsatzes im November 2019, tageweise anteilig für die Dauer der Corona-bedingten Schließungen.

Soloselbständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung gewählt werden.

Anträge auf Novemberhilfe können bis zum 31.01.2021 über die IT-Plattform der Überbrückungshilfe gestellt werden.

Abschlagszahlungen werden ab heute gewährt. Das dafür vom Bundeswirtschaftsministerium in Abstimmung mit den Ländern festgelegte Verfahren umfasst folgende Punkte:

  1. Soloselbstständige erhalten eine Abschlagszahlung von bis zu 5.000 Euro; andere Unternehmen erhalten bis zu 10.000 Euro
  2. Die Antragstellung und Auszahlung erfolgt voll elektronisch über die Plattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.
  3. Die Antragstellung startet heute
  4. Erste Auszahlungen erfolgen ebenfalls ab dieser Woche

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des BMWi.

2. | 10 Mio. Euro für Ausbau der Kreislaufwirtschaft

Das Land Nordrhein-Westfalen stellt im Rahmen des Programms zur Bewältigung der Corona-Pandemie bis zu zehn Millionen Euro bereit, um die Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz in produzierenden Unternehmen auch nachhaltig zu fördern. Die Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen soll damit klimafreundlicher, nachhaltiger und ressourceneffizienter aus der Krise hervorkommen und so gleichzeitig Zukunftsmärkte gestalten, die Wettbewerbsvorteile und Arbeitsplätze in NRW sichern. Folgende Maßnahmen umfasst das Programm:

  • Aufstockung des Beratungsprogramms Ressourceneffizienz.NRW
  • Erhöhung der Förderquote von 50 auf 70 Prozent für Beratungsangebote (max. Förderung 100.000 Euro)
  • Bis zu 500.000 Euro Förderung für investive Maßnahmen zur Gestaltung von ressourceneffizienten Produktionsverfahren im Sinn des produktionsintegrierten Umweltschutzes
  • Bis zu 500.000 Euro Förderung für investive Maßnahmen für das Recycling und die Wiederverwertung von Abfall anderer Unternehmen

Weitere Informationen zum Programm und zur Antragsstellung finden Sie in der Informationsbroschüre des Umweltministeriums NRW.

3. | Verbesserte Kreditbedingungen:

Ab sofort können alle Unternehmen den KfW-Schnellkredit beantragen.

Abhängig von der Anzahl der Beschäftigten gelten folgende Kredithöchstbeträge:

  • Maximal 300.000 Euro pro Unternehmensgruppe bis einschließlich 10 Beschäftigte beim antragstellenden Unternehmen.
  • Maximal 500.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 10 bis einschließlich 50 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen.
  • Maximal 800.000 Euro pro Unternehmensgruppe mit mehr als 50 Beschäftigten beim antragstellenden Unternehmen.

Pro Unternehmensgruppe beträgt die maximale Mitfinanzierung 25 % Ihres Jahresumsatzes 2019.

Der Kredit kann für Anschaffungen (Investitionen) und laufende Kosten (Betriebsmittel) verwendet werden und muss bei der Hausbank beantragt werden. Die KfW übernimmt 100 % des Bankenrisikos, abgesichert durch eine Garantie des Bundes. Das erhöht Ihre Chance deutlich, eine Kreditzusage zu erhalten.

Weitere Details, z.B. wie Sie die genaue Anzahl Ihrer Beschäftigten ermitteln, erfahren Sie auf unserer Produktseite zum KfW-Schnellkredit und direkt auf der Website der KfW.

4. | Alle Teilnehmer profitieren durch Beratung, PR und mehr!

Ab sofort läuft die Bewerbungsfrist für den nunmehr fünften Gründerpreis.Krefeld, den Volksbank, Wirtschaftsförderung und Westdeutsche Zeitung alle zwei Jahre ausschreiben. Nicht nur die Gewinner, sondern alle Teilnehmer profitieren dabei durch verschiedene Sachpreise.  

Gesucht werden kreative, innovative und spannende Unternehmensgründungen in Krefeld – unabhängig von Branche und von gewerblicher oder freiberuflicher Art.

Am Wettbewerb dürfen altersunabhängig alle Existenzgründer teilnehmen, die zwischen dem 01. April 2019 und dem 31. März 2021 in Krefeld gegründet haben oder noch gründen werden, gleich ob allein oder im Team.

Zur Bewerbung gehören ein Kurzporträt und eine Mustervorlage. Das Kurzporträt sollte maximal zwei Seiten lang sein und Antwort auf folgende Fragen geben: Wer sind wir? Was tun wir? Seit wann und wo? Was ist unser Ziel? Es erfolgt dann eine Vorauswahl, nach welcher man die Bewerber kontaktieren wird um das weitere Vorgehen zu erläutern.

Die Bewerbung ist bis zum 31. März 2021 möglich.

Der Gründerpreis ist dotiert mit insgesamt 6.000 Euro und Sachpreisen, wie Portraits in der WZ, Beratungsgutscheinen, Mitgliedschaften im Marketing Club und UrbanWork.Krefeld!

Ihre Ansprechpartnerin für die Bereitstellung der Unterlagen und für Rückfragen bei der Wirtschaftsförderung Krefeld:

Petra Rice | Tel.: 02151 82074-23
E-Mail: petra.rice@wfg-krefeld.de 

5. | Wir haben da bald etwas Neues für Sie!

Homeoffice, Solo-Selbstständig, StartUp oder Freigeist - ab Februar 2021 geht mobiles Arbeiten in Krefeld in einer großen Community zum Netzwerken - und das 24 Stunden am Tag, an sieben Tagen in der Woche. 

Denn dann öffnen wir die Türen zum neuen CoWorking Space mitten in der Innenstadt! Im UrbanWork.Krefeld an der Lohstraße 25 finden sich auf 630 m² Fläche: 17 Flex- und Fixdesks, drei TeamOffices, eine MeetingBox, ein ConferenceRoom, eine LoungeArea und ein EventSpace. Als besonderes Highlight gibt es zusätzlich einen Work&KidsCube sowie einen VirtualTank. Freie Getränke und Zusatzangebote wie Events, Workshops und Beratungen sind hier selbstverständlich. Ob Daywalker, Nightcrawler oder Member – wir freuen uns auf Sie!

Sie haben Fragen? Unser CoWork- und Communitymanagement hilft Ihnen gerne weiter:

Petra Rice | Tel.: 02151 82074-23
E-Mail: petra.rice@wfg-krefeld.de

Kristina Freiwald | Tel.: 02151 82074-12
E-Mail: kristina.freiwald@wfg-krefeld.de

6. | Verstärkung für unser Team

Gleich zwei neue Mitarbeiterinnen möchten wir Ihnen heute vorstellen: Dominica Wester und Beate Sucrow sind seit Anfang November Teil des Wirtschaftsförderungs-Teams! Gemeinsam bilden sie das Front Desk Management des UrbanWork.Krefeld.

Die beiden ehemaligen Gründerinnen der "Weltenweberei" in Krefeld kennen sich bereits aus ihrem Games Design-Studium. Im neuen Coworking Space UrbanWork.Krefeld sind sie verantwortlich für die Koordination von Terminen und Räumen und erste Ansprechpartnerinnen für alle Interessenten und Mitglieder.

Per Mail sind die beiden bereits jetzt schon für Sie zu erreichen:

Beate Sucrow | beate.sucrow@urbanwork-krefeld.de

Dominica Wester | dominica.wester@urbanwork-krefeld.de

7. | China-Podcast der WFG: Neue Folge online!

Die neue Folge unseres Interview-Podcasts „Business and Beyond - China in Krefeld“ ist online.
In dieser Ausgabe kämpft Detlev Moritz, der Geschäftsführer der GEMO GmbH um einen Fischkopf, erklärt wie einfach die chinesische Sprache ist und plädiert für eine offenere Haltung gegenüber Geschäften mit China.

Bei „Business and Beyond“ hat man, trotz Corona, die Möglichkeit sich auf eine auditive Reise zu Krefelds Verbindungen nach China zu begeben, Wissenswertes über Land und Leute und die chinesische Geschäftskultur zu erfahren und die Stadt Krefeld aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben. Zu Gast sind immer Persönlichkeiten, die in ihrem professionellen Wirken eine Verbindung zwischen der Seidenstadt Krefeld und der Volksrepublik China ausmachen.  Die Gespräche führt Ricarda Stamms, Mitarbeiterin des International Desk der Wirtschaftsförderung Krefeld und Ostasienwissenschaftlerin.

Erleben Sie jetzt das Interview mit Detlev Moritz, dem Geschäftsführer der GEMO GmbH hier.

Ihre Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung Krefeld:
Ricarda Stamms | Tel.: 02151 82074-17
E-Mail: ricarda.stamms@wfg-krefeld.de

8. | OceanSafe für zwei Nachhaltigkeits-Preise nominiert

Das Krefelder Unternehmen OceanSafe GmbH ist mit seinen schadstofffreien Textilien und Garnen nominiert für den mit 60.000 Euro dotierten Umweltwirtschaftspreis NRW und ist im Finale um den Deutschen Nachhaltigkeitspreis Design 2021. Für beide Preise werden die Gewinner in den nächsten Wochen bekannt gegeben.

Die passenderweise in der Samt- und Seidenstadt Krefeld entwickelten und produzierten Textilien des Unternehmens sind zu 100 % biologisch abbaubar und werden nach der Nutzung durch industrielle Kompostierung zum Nährstoff zukünftiger Generationen umgewandelt.

Die Zukunftsausrichtung des Unternehmens liegt dabei laut Manuel Schweizer, dem CEO der OceanSafe GmbH, im Bereich der synthetischen Garne. So hat das Krefelder Startup die erste synthetische schwerentflammbare Textilfaser entwickelt, die auch biologisch abbaubar ist. Das Unternehmen will mit seiner Arbeit einen Paradigmenwechsel in der Textilindustrie herbeiführen und so einen nachhaltig positiven Effekt für Mensch und Umwelt erzielen. Mehr über das innovative Konzept des Unternehmens erfahren Sie auf der Unternehmeswebsite.

9. | Umfrageaufruf: Was brauchen GründerInnen?

Wir möchten erfahren, was GründerInnen, Gründungswillige und JungunternehmerInnen aus Krefeld von unserer Stadt erwarten! Was benötigen sie, um hier erfolgreich zu gründen und zu wachsen?

Ab sofort können alle GründerInnen, die sich in der Planungsphase oder auch mitten in der Gründungsphase befinden, sowie alle JungunternehmerInnen, die in den letzten 3 Jahren gegründet haben, an unserer Umfrage teilnehmen. Diese haben wir zusammen mit unserem Partner Georg Consulting im Rahmen eines Konzeptpapiers zum Gründungspotential in Krefeld erstellt. Die Ergebnisse werden wir im Januar veröffentlichen. Wir danken bereits jetzt herzlich für die Teilnahme!

10. | Neuer Mieter im Campus Fichtenhain

Mit der First Mover Group Deutschland GmbH (FMG), Tochtergesellschaft vom Osloer First Mover Group-Konzern, hat der Campus Fichtenhain wieder einen neuen Mieter dazugewonnen. Das erst in diesem Jahr neu gegründete Unternehmen bietet Beratung, Projektleitung und Büroentwicklung für Umzugs- und Umstellungsprojekte anderer Firmen an. So verbindet die FMG ihre Erfahrung aus der skandinavischen Heimat mit Lokalkenntnis und bietet umfassende Leistungen und außergewöhnliche Lösungen an.  

Mehr Informationen dazu erhalten Sie auf der Website der FMG.

11. | Beckman Coulter GmbH kauft Anteile an Aachener Startup

Das Biotech-Unternehmen Beckman Coulter GmbH mit seinem deutschen Hauptsitz im Europark Fichtenhain kauft dem Seed Fonds Aachen die Geschäftsanteile am Startup m2p-labs GmbH ab, das 2005 als Spin-Off aus der RWTH Aachen hervorging.

Das Startup mit seiner Marktführerschaft im Bereich Bioprocessing erweitert das Produktportfolio des Krefelder Unternehmens als einem der führenden Hersteller von Messinstrumenten und Test-Assays im Bereich der klinischen Diagnostik und Life Science. So sollen zukünftig schneller effiziente Systeme für Zelllinien-Entwicklung und Prozess-Workflow realisiert werden.

Weitere Informationen zu beiden Unternehmen erhalten Sie auf der Website von Beckman Coulter.

12. | Wahre Werte in Zeiten von COVID-19

Was ist der wahre Wert eines Unternehmens unter den derzeitigen Rahmenbedingungen? Welche Rolle spielt die aktuelle Krise bei der Unternehmensbewertung und den damit verbundenen unternehmerischen Entscheidungen?

Gerade jetzt und vor Allem zum Jahreswechsel entscheiden viele Unternehmer über den Fortgang ihres Unternehmens. Häufig wird auch an einen Verkauf gedacht, weil immer weniger Nachfolger aus der eigenen Familie stammen. Was gerade in der aktuellen Pandemiesituation zu beachten ist, damit ein Verkauf auch zu einem fairen Preis erfolgt, erklärt der auf die Unternehmensbewertung spezialisierte Gutachter und M&A-Berater Stefan Butz.

Ein komplettes Interview, in dem all diese Fragen geklärt werden, finden Sie hier.

Für alle Fragen rund um die Unternehmens-Nachfolge steht Ihnen auch unsere Mitarbeiterin Petra Rice zur Verfügung:

Petra Rice | Tel.: 02151 82074-23
E-Mail: petra.rice@wfg-krefeld.de

13. | Leerstände bleiben unverändert

Wir haben zu Ende Oktober wieder in gewohnter Weise die Leerstanderhebung für den Innenstadtbereich durchgeführt. Das Ergebnis der Zählung ist gegenüber April 2020 unverändert geblieben und liegt bei 78 Leerständen. Die Erhebung umfasst die Haupteinkaufsstraßen und wird zweimal jährlich durchgeführt.

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Geschäftsführer: Eckart Preen

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