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WFG-Newsletter 11|19

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Krefelder Unternehmerinnen und Unternehmer,

auch in diesem Monat möchten wir Sie über aktuelle Entwicklungen, Projekte und Veranstaltungen der Krefelder Wirtschaftsförderung und ihrer Partner auf dem Laufenden halten. 

Wichtige Entwicklungsimpulse für den Standort Krefeld werden künftig verstärkt von der Untergath ausgehen. Hier hat die Landmarken AG ein 44.000 m² großes Grundstück von Evonik erworben und wird dort in den nächsten Jahren in Nachbarschaft zum Chemiekonzern den Innovations- und Technologiecampus Krefeld entwickeln.

Auch der Krefelder Perspektivwechsel hat sich zu einem starken Impulsgeber von und für die Krefelder Stadtgesellschaft entwickelt. Über acht Jahre hinweg sind Stadtbewohner und Gäste immer wieder dazu eingeladen, die eigene Stadt neu und anders zu sehen und sie dadurch zu verändern. Besondere Anerkennung erhielt der Krefelder Perspektivwechsel nun mit der Verleihung des Europäischen Kulturmarken Awards.

Darüber hinaus halten auch im November interessante Veranstaltungsformate neue Impulse für Ihr Unternehmen bereit.

Viel Spaß beim Lesen!

Ihre Wirtschaftsförderung Krefeld

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Dann schicken Sie eine E-Mail mit Ihren Informationen an:
newsletter@wfg-krefeld.de.

1. | Gemeinsam für regionales Wachstum

Evonik und Landmarken AG entwickeln den Standort Krefeld weiter

Evonik hat ein Grundstück von 44.000 Quadratmetern an die Landmarken AG veräußert. „Wir haben nach einem Käufer gesucht, dem ebenfalls an einer zukunftsorientierten Entwicklung des Standortes gelegen ist“, sagt Armin Reimann, Evonik-Standortleiter in Krefeld. „Diesen haben wir mit der Landmarken AG gefunden. Ihr Konzept für Innovation, Forschung und Entwicklung hat uns überzeugt und passt hervorragend in unsere Nachbarschaft.“

Das Grundstück am westlichen Rand des Werksgeländes eignet sich aufgrund der guten Verkehrsanbindung, der zentralen Lage und der Nähe zur Hochschule Niederrhein optimal für einen Innovationscampus, auf dem sich beispielsweise Start-ups ansiedeln können. „Die Pläne für den Innovationscampus zeigen deutlich, wie attraktiv Krefeld als technologie-orientierter Wirtschaftsstandort ist. Um genau solche Ansiedlungen werben wir auf der Expo und anderswo - und diese Anstrengungen zahlen sich aus“, sagt der Krefelder Oberbürgermeister Frank Meyer.

„Mit unserem großen Know-how bei Büroimmobilien und -quartieren sowie in der Hochschulentwicklung wollen wir zur wirtschaftlichen Entwicklung von Städten beitragen“, sagt Patrick Leenings, Akquisitionsleiter der Landmarken AG. Für das Unternehmen, das Immobilien- und Quartiersentwicklungen in ganz Nordrhein-Westfalen realisiert, wird dies das erste Engagement in Krefeld. „Die Stadt ist für uns ein sehr interessanter Standort. Wir sehen in Krefeld ein großes Entwicklungspotenzial und wollen mit der Vernetzung von Hochschule, Industrie und Mittelstand Synergien schaffen“, sagt Norbert Hermanns, Vorstandsvorsitzender der Landmarken AG.

Das Nutzungskonzept des Innovations- und Technologiecampus Krefeld sieht gemischte Nutzungen aus den Bereichen Forschung, Lehre und Arbeiten mit ergänzenden Angeboten wie Gastronomie oder Fitness vor. Ziel ist es, den modernsten Innovationsstandort der Stadt zu schaffen. Dafür wird das Grundstück in drei eigenständige Abschnitte geteilt, von denen der mittlere die Bestandsgebäude beherbergt. Gespräche mit potenziellen Nutzern für den nördlichen und den südlichen Abschnitt finden bereits statt. Auch WFG-Geschäftsführer Eckart Preen konnte bei der Pressekonferenz am 08.11. von einem ersten Interessenten aus Asien berichten.

Gemeinsam für regionales Wachstum: Norbert Hermanns, Vorstandsvorsitzender der Landmarken AG, Armin Reimann, Evonik-Standortleiter, Frank Meyer, Oberbürgermeister Stadt Krefeld, Eckart Preen, Geschäftsführer Wirtschaftsförderung, und Prof. Dr. Hans-Hennig von Grünberg, Präsident Hochschule Niederrhein (v.l.), präsentieren, wie der künftige Innovations- und Technologiecampus Krefeld aussehen könnte.

2. | Europäischer Kulturmarken-Award geht nach Krefeld

Die Stadt Krefeld wurde für den „Krefelder Perspektivwechsel" mit dem Europäischen Kulturmarken Award ausgezeichnet. Eine 42-köpfige Expertenjury unter Vorsitz von Dr. Hagen W. Lippe-Weißenfeld, Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft, hat den Krefelder Perspektivwechsel zum Sieger in der Kategorie „Preis für Stadtkultur" gekürt. „Das auf acht Jahre angelegte ‚ernsthafte Experiment', als Stadtkurator die Stadtbewohner und ihre Gäste immer wieder dazu einzuladen, die eigene Stadt neu und anders zu sehen und sie dadurch zu verändern, auch indem man an die Stärke der Kultur glaubt, wenn es um die Arbeit an der so wichtigen Stadtidentität geht, verdient die Auszeichnung mit dem europäischen Kulturmarkenaward für Urban Culture", so Bernadette Spinnen, Vorstand der Bundesvereinigung City- und Stadtmarketing Deutschland.

Der „Preis für Stadtkultur" zeichnet vorbildliche Impulse in Städten in Form von Projekten, Aktionen oder Kampagnen aus, welche die Stadtkultur als Kultur des städtischen Zusammenlebens begreifen und fördern. Der Krefelder Perspektivwechsel setze sich unter anderem mit Zukunftsfragen der Stadt auf besonders originelle und kreative Weise auseinander und beziehe möglichst viele städtische Milieus ein.

Oberbürgermeister Frank Meyer freut sich über die Nominierung und sieht im Prozess des Perspektivwechsels einen großen Mehrwert für die Weiterentwicklung und Vernetzung innerhalb der Stadt. „Der Perspektivwechsel als urbaner Impulsgeber zeigt uns, wie sich die Nutzung des Stadtraumes verändert und wie die Erwartungen der Menschen aussehen. Die Nominierung ist eine große Anerkennung für unser Stadtmarketingkonzept." Stellvertretend nahmen Eckart Preen, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung und Mitinitiator des Krefelder Perspektivwechsels, und Claire Neidhardt, stellvertretende Leiterin des Stadtmarketings, den Preis während der „Night of Cultural Brands" auf dem UNESCO-Weltkulturerbe Zollverein vor rund 650 Gästen aus Wirtschaft, Kultur, Medien und Politik entgegen.

Der Krefelder Perspektivwechsel greift im Zweijahresrhythmus stadtprägende Handlungsfelder auf und macht durch kreative Projekte, Formate und Dialogplattformen Kompetenzen, Potentiale und Chancen der Stadt sichtbar. Bis zum Stadtjubiläum im Jahr 2023 soll durch die enge Zusammenarbeit über die kommunalpolitischen Handlungsfelder hinweg das Stadtimage verbessert und Identität gestiftet werden.

www.krefelder-perspektivwechsel.de

3. | Chinesischer Botschafter besucht Krefeld

Eine außergewöhnliche Ehre wurde der Stadt Krefeld jetzt durch den Besuch des Botschafters der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland, Herr Wu Ken, zuteil. Begleitet von seiner Gattin, der Botschaftsrätin Frau Guo Jinquiu, dem Generalkonsul der Volksrepublik China in Düsseldorf, Herrn Feng Haiyang, und weiteren Delegierten aus Wirtschaft, Politik und Kultur, verbrachte Botschafter Ken zwei Tage in Krefeld.

Hier erhielt er spannende Einblicke in kulturelle und gesellschaftliche Institutionen der Stadt, wie zum Beispiel bei einer exklusiven Führung durch das Archiv des Deutschen Textilmuseums mit kostbaren chinesischen Kaisergewändern, der Pflanzung eines Freundschaftsbaums sowie eines Abendessens im besonderen Ambiente der Burg Linn.

Der offizielle Empfang im Rathaus bildete den Höhepunkt des Besuchs und fand im Historischen Ratssaal statt. Hier gab es Grußworte von Oberbürgermeister Frank Meyer und Botschafter Wu Ken, gefolgt von der Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Krefeld.

Die Wirtschaftsförderung Krefeld lud im Anschluss zum Gedankenaustausch bei einem gemeinsamen Mittagessen mit Oberbürgermeister Frank Meyer sowie Krefelder Wirtschaftsvertretern mit Chinabezug ein und freute sich darüber, somit den krönenden Abschluss des besonderen Besuchs aus Berlin organisieren zu dürfen.

Ihre Ansprechpartnerin bei der Wirtschaftsförderung Krefeld:
Ricarda Stamms | Tel.: 02151 82074-17
E-Mail: ricarda.stamms@wfg-krefeld.de

4. | Das große Ausbildungsstellen-Speed-Dating in Krefeld

Auf die Schnelle einen Ausbildungsplatz besetzen? Ausbildungsbetriebe, die im Sommer des nächsten Jahres mindestens einen Ausbildungsplatz zu vergeben haben, sind herzlich eingeladen, ein neues Angebot der Agentur für Arbeit Krefeld sowie der Jobcenter des Kreises Viersen und der Stadt Krefeld zu nutzen. Am 12. Februar 2020 in der Zeit von 14:00 bis 17:00 Uhr findet in den Räumen der Agentur für Arbeit Krefeld auf der Philadelphiastraße 2 in Krefeld ein großes Ausbildungsstellen-Speed-Dating mit rund 50 Ausbildungsbetrieben und einem attraktiven Rahmenprogramm für die jugendlichen Teilnehmer/innen statt.

Eine Anmeldung ist sowohl per E-Mail an Krefeld.Arbeitgeber-Ausbildung@arbeitsagentur.de, telefonisch bei ihrer/ihrem Ansprechpartner/in im Arbeitgeberservice oder über die Hotline 0800 4 5555 20 möglich. Hier bekommen Arbeitgeber darüber hinaus weitere Informationen zum Format, dass ab Anfang 2020 für Berufswähler/innen auf verschiedenen Kanälen beworben werden wird.

Doch die Teilnehmerplätze sind begrenzt - auch für Arbeitgeber. Daher ist für Ausbildungsbetriebe schon bei der Anmeldung und nicht erst bei der Veranstaltung Speed gefragt.

5. | Gesundes Bauen zahlt sich aus

Gesundheit ist ein wachsender Wirtschaftsfaktor. Bei der Bewertung von Gebäuden ist die Eigenschaft „gesund“ aber noch kein Kriterium. Dabei lohnt hier ein genauer Blick. 

Welche Kriterien machen ein „gesundes“ Gebäude aus? Wo liegen die Vorteile gegenüber herkömmlichen Gebäuden? Was bietet ein gesundes Gebäude wie etwa das Stadskantoor in Venlo? Und: Ist gesundes Bauen wirtschaftlich? Antworten auf diese Fragen geht ein Innovationsworkshop des deutsch-niederländischen Healthy Building Networks am 28.11.2019 in Krefeld nach.

Das Healthy Building Network ist ein grenzüberschreitendes deutsch-niederländisches Netzwerk und wird im Rahmen des INTERREG V A-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt, welches durch die Europäische Union, das MWIDE NRW und die Provinz Limburg mitfinanziert wird. Projektpartner sind die Gemeinde Venlo, die Wirtschaftsförderungen Kreis Viersen, Krefeld und Mönchengladbach, die Universität Maastricht, Bluehub BV, C2C ExpoLAB, Driesenaar und Blue Engineering. Der Fokus liegt auf der Auswahl gesunder Materialien, der späteren Wiederverwertung und der Kreislaufwirtschaft. Das Netzwerk dient dazu, die regionalen Unternehmen im Baubereich auf zukünftige Entwicklungen vorzubereiten und die grenzüberschreitende Wirtschaft zu fördern. Nach Veranstaltungen in Venlo, Mönchengladbach und Viersen macht das Healthy Building Network jetzt Station in Krefeld und lädt am 28.11.2019 von 9:00 bis 13:30 Uhr in den Campus Fichtenhain 66, 47807 Krefeld ein.

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.

Ihr Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung Krefeld:
Simon Jenniches | Tel.:  02151 82074-22
E-Mail: simon.jenniches@wfg-krefeld.de

6. | Krefeld kennenlernen meets Kontakte knüpfen

Was hat Krefeld für mich zu bieten? Wo und wie kann man hier leben, arbeiten und wohnen?

Die dreistündige Tour (14-17 Uhr) richtet sich an Mitarbeitende und Personalverantwortliche aus Krefelder Unternehmen* sowie Studierende der Hochschule Niederrhein, die Krefeld kompakt und abwechslungsreich kennenlernen wollen.

Mit einem gecharterten Linienbus erkunden wir auf neuer Route verschiedene Viertel und machen Halt an beliebten und versteckten Spots, um einen authentischen Eindruck von der Stadt zu gewinnen. Unterwegs bleibt Zeit zum Kontakte knüpfen und Austauschen. Ausklang mit Snack inklusive.

* Die kostenfreie Teilnahme ist Partnerunternehmen der Initiative Krefeld kann was! sowie Studierenden der Hochschule Niederrhein vorbehalten.

www.krefeldkannwas.de/termine

7. | HBN on tour: Best Practice Besuch Gesunde Baumaterialien

Bei einem ,gesunden‘ Gebäude steht besonders die Verwendung geeigneter Materialien im Vordergrund. Hier gilt es, eine Materialauswahl zu treffen, die z.B. die Temperatur, die Akustik und die Luftqualität innerhalb eines Gebäudes positiv beeinflusst. Weitere Kriterien sind die Wiederverwertbarkeit und die Materialoptik.

Um mehr über verwendbare Materialien und ihre Eigenschaften zu erfahren, laden wir Sie im Namen des Healthy Building Networks herzlich zu einem Informationsnachmittag ein. Dabei besuchen wir gemeinsam das C2C Expolab sowie die Materialbibliothek in Venlo und besichtigen die LEGNO Tischlerei GmbH, ein produzierendes Unternehmen im Bereich des Innenausbaus.

Die Veranstaltung findet am 17.12.2019 von 13:00 – 18:00 Uhr statt, Ausgangspunkt ist die Firma LEGNO (Krüserstraße 16, 47839 Krefeld).

Die Anmeldung zur Veranstaltung ist bis zum 12. Dezember hier möglich, die Teilnehmeranzahl ist begrenzt. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Webseite des Healthy Building Networks.

Ihr Ansprechpartner bei der Wirtschaftsförderung Krefeld:
Simon Jenniches | Tel.:  02151 82074-22
E-Mail: simon.jenniches@wfg-krefeld.de

Das Healthy Building Network ist ein grenzüberschreitendes deutsch-niederländisches Netzwerk und wird im Rahmen des INTERREG V A-Programms Deutschland-Nederland durchgeführt, welches durch die Europäische Union, das MWIDE NRW und die Provinz Limburg mitfinanziert wird.

8. | Lieber unverpackt – nun auch in Krefeld

Wer gerne Lebensmittel ohne Verpackung einkaufen möchte, hat seit dem 09. November 2019 auch in Krefeld die Möglichkeit dazu.

In ihrem Laden „Lieber unverpackt – natürlich, lose, nachhaltig“ verkauft Annett Schendel nun zahlreiche Lebensmittel ganz ohne Plastikverpackung. Gerne können Kunden sich ihre Behälter mitbringen, um dann zum Beispiel Nudeln, Backpulver, Nüsse, Süßigkeiten, Cerealien, Öle und vieles mehr selbst abzufüllen und einzukaufen. Sollte man einmal kein passendes Gefäß mitgebracht haben, können vor Ort aber auch wiederverwendbare Behältnisse, wie Gläser, Dosen, Schachteln usw. erworben werden.

Der Ladenflächenmanager der Wirtschaftsförderung Krefeld, Holger Leroy, freut sich über die Neueröffnung und lies es sich auch nicht nehmen Frau Schendel persönlich am Karlsplatz in Krefeld zu begrüßen: „Ich bin froh, dass es uns als Wirtschaftsförderung gelungen ist durch eine erfolgreiche Immobilienvermittlung des Ladenflächenmanagements ein innovatives Geschäftskonzept nach Krefeld zu holen, welches sicherlich den aktuellen Zeitgeist trifft und auch dem gesteigerten Interesse nach umweltfreundlichen und nachhaltigen Produkten gerecht wird.“

Lieber unverpackt – Karlsplatz 20 47798 Krefeld

Öffnungszeiten:
montags bis freitags von 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr
mittwochs bis 14.00 Uhr
samstags von 10.00 bis 14.00 Uhr

9. | Neues aus der Hochschule Niederrhein

Studie der Hochschule Niederrhein zu Veränderungsbereitschaft von Mitarbeitenden in Unternehmen

Digitalisierung, flexible Arbeitszeitenmodelle, Kulturwandel: Unsere Arbeitswelt ändert sich rasant. Doch wie erleben Mitarbeitende diese Veränderungen? Und was tun Unternehmen, Führungskräfte und Personalmanagement, um den Wandel zu gestalten? Das wollten Masterstudierende der Hochschule Niederrhein wissen und befragten dazu 385 Beschäftigte. Das Ergebnis: Mitarbeitende wollen Veränderungen, Personaler müssen diese aber aktiver gestalten und Führungskräfte den Wandel stärker vorleben.

Laut Einschätzung einer überwiegenden Mehrheit der Befragten gibt es heute deutlich häufiger und mehr Veränderungen und diese werden von vielen als tiefgreifender und umfassender erlebt. „Der Erfolg von Veränderungen wird allerdings kontrovers beurteilt, zumal sie nach Auffassung einer Mehrheit nicht dauerhafter als früher sind", sagt Professor Dr. Alexander Cisik, der die Studie leitete. Die Ergebnisse zeigen zudem, dass viele Mitarbeitende eine sehr hohe Veränderungsbereitschaft haben, besonders diejenigen, die ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein haben. Aber auch das Bildungsniveau und die hierarchische Position korrelieren mit der Veränderungsbereitschaft.

„Ein überraschendes Ergebnis für die Projektgruppe war die breite Zustimmung, mit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer den Veränderungen gegenüberstehen", sagt Professor Cisik, der am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften Wirtschafts-, Organisations- und Arbeitspsychologie lehrt. Jeweils über 90 Prozent Zustimmung erhalten die Digitalisierung von Daten und die Automatisierung von Prozessen, die Veränderung des Arbeitsortes und die Gleichstellung von Mann und Frau. Nicht ganz so gut kommen „Open Space"-Büros, die Reduzierung der Führungsebenen oder flexible Beschäftigungsformen an.

Die gesamte Mitteilung zur Studie lesen Sie hier.

Praxisbezug statt Überforderung: Wann es Studienabbrecher in die Berufsausbildung zieht

Wie attraktiv ist die berufliche Bildung für Studienaussteiger? Um diese Frage ging es jetzt an der Hochschule Niederrhein im Rahmen eines Treffens des Verbundprojekts Next Step Niederrhein. In dem Projekt arbeiten die Hochschulen Rhein-Waal und Niederrhein gemeinsam mit Arbeitsmarktakteuren der Region daran, Studienzweiflern zielgerichtet Hilfe anzubieten und diese auf das Netzwerk aufmerksam zu machen.

Dr. Ulrich Heublein vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung (DZHW) beleuchtete in seinem Vortrag Motive für den Studienabbruch und einen möglichen Einstieg in die berufliche Bildung. Eine Studie, bei der Studienabbrecher zweieinhalb Jahre nach ihrer Exmatrikulation befragt wurden, ergab: Wer vor dem Studium keine berufliche Ausbildung abgeschlossen hatte, geht nach dem Abbruch zum größten Teil (42 Prozent der Befragten) in eine berufliche Ausbildung.

„Wir brauchen eine enge Begleitung der Studienabbrecher, um Perspektiven für sie zu entwickeln", sagte Heublein. In der Studie wurde auch gefragt, was die Berufsausbildung für die Studienabbrecher interessant machte: Die meisten gaben einen starken Praxisbezug, einen schnellen Abschluss, intensive Betreuung und eine niedrige finanzielle Belastung als Gründe an. „Eine Berufsausbildung ist für Studienabbrecher attraktiv", folgerte Heublein.

Wichtige Einflussfaktoren für die Aufnahme einer beruflichen Ausbildung sind die Bildungsherkunft, also der Einfluss des Elternhauses, die Aussicht auf eine praktische Tätigkeit sowie als zu hoch empfundene Anforderungen im Studium. Gegen die Aufnahme einer Berufsausbildung nach dem Studienabbruch sprechen das empfundene geringere gesellschaftliche Ansehen einer Berufsausbildung sowie bei über einem Drittel der Befragten: die Unklarheit über den Berufswunsch. 

10. | Spendenaufruf von erlebe-fernreisen

Jedes Jahr unterstützt erlebe-fernreisen aus Krefeld ein Projekt mit einer spezielle Kampagne.

In diesem Jahr sammelt das Unternehmen Geld für die Happy Caravan Foundation. Happy Caravan bietet Kindern in Flüchtlingslagern Grundbildung und soziale Unterstützung. Im Moment unterhält Happy Caravan zwei Schulen in Griechenland. Mit vereinter Hilfe soll nächstes Jahr eine dritte Schule eröffnet werden, und diese wird dringend benötigt. Erlebe-fernreisen unterstützt dieses Projekt, weil jedes Kind auf der ganzen Welt das Recht auf Bildung hat und das Unternehmen sich von der guten Arbeit überzeugen konnten. Mitarbeiter haben nach einem Besuch des Projekts einen Videoclip erstellt: www.youtube.com/watch?v=vqLt_LOoOOk&feature=youtu.be

Die Teams bei erlebe-fernreisen in Krefeld haben schon über 2000,- Euro gesammelt, indem die Mitarbeiter Mittagessen gekocht und gegen Spende ausgegeben haben und auch die Partneragenturen in den Destinationen haben bereits 3500,- Euro Spenden zugesagt.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie dabei helfen würden, einen Unterschied zu machen. Sie können einen Betrag überweisen an:

Happy Caravan Foundation
IBAN: NL37 INGB 0007 6515 87
T.a.v. Stichting Happy Caravan via erlebe Fernreisen
BIC: INGBNL2A

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Vorsitzender des Aufsichtsrates: Oberbürgermeister Frank Meyer
Geschäftsführer: Eckart Preen

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