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WFG-Newsletter 03|20

 

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Krefelder Unternehmerinnen und Unternehmer,

die Coronakrise stellt die gesamte Wirtschaft vor große Herausforderungen, die auch für viele Krefelder Unternehmen zu einer existenziellen Bedrohung werden. Die aktuelle Situation ist für uns alle neu und sorgt für zahlreiche offene Fragen. Mit unserem monatlichen Newsletter möchten wir eine Hilfestellung bei der Informationsbeschaffung bieten und Ihnen gebündelte Informationen zu bisher bekannten Maßnahmen zur Abfederung der wirtschaftlichen Auswirkungen des Virus mit an die Hand geben.

Wir verzichten an dieser Stelle auf Hinweise zu Veranstaltungen, da diese ohnehin bereits abgesagt wurden oder gegebenenfalls noch werden. Stattdessen werden wir uns erlauben, Sie ab der kommenden Woche mit Updates zur aktuellen Situation in Krefeld zu versorgen.

Bleiben Sie gesund!

Ihre Wirtschaftsförderung Krefeld

Sie möchten uns Neuigkeiten aus Ihrem Unternehmen zukommen lassen?
Dann schicken Sie eine E-Mail mit Ihren Informationen an:
newsletter@wfg-krefeld.de.

1. | Botschaft von Oberbürgermeister Frank Meyer

Liebe Unternehmerinnen und Unternehmer in Krefeld,

diese Zeiten sind für uns alle sehr beunruhigend und schwierig. Natürlich gilt das in besonderem Maße für Sie: Die Unternehmen und Betriebe sind von diversen Einschränkungen betroffen und haben mit starken Einbußen zu kämpfen. Aus den vielen Anfragen, die uns erreichen, können wir ablesen, dass die Situation für einige von Ihnen bereits dramatisch ist.

Aktuell ändert sich die Lage bezüglich der Regelungen seitens des Landes praktisch täglich. Wir aktualisieren daher ständig unsere Informationen und Angebote. Natürlich müssen wir auch für die Umsetzung der Erlasse sorgen. Wie Sie sich vorstellen können, fällt es mir nicht leicht, diese Einschränkungen in ihrer Konsequenz und Tragweite zur Geltung zu bringen.

Wir bündeln alle Kräfte der wirtschaftsrelevanten Institutionen in Krefeld, um Ihnen die bestmögliche Unterstützung zukommen zu lassen. Als Ansprechpartner stehen Ihnen die Wirtschaftsförderung Krefeld, die Industrie- und Handelskammer Mittlerer Niederrhein, die Krefelder Arbeitsagentur und natürlich die Stadt Krefeld zur Verfügung.

Bitte machen Sie von den Angeboten Gebrauch. Gleichzeitig bitte ich um Verständnis, wenn manche Prozesse jetzt etwas länger dauern als normal. Aktuell hat die Bekämpfung der Ausbreitung des Virus und die Aufrechterhaltung der medizinischen Versorgung sowie der Arbeitsfähigkeit der öffentlichen Institutionen höchste Priorität.

Das ist eine schwierige Zeit für Krefeld und auch für die Krefelder Wirtschaft. Doch wir haben mit dem Aktionsplan Wirtschaft gerade erst bewiesen, dass wir gemeinsam gut miteinander arbeiten können. In diesem Sinne möchten wir nun alle gemeinsam durch die Krise kommen.

Wir werden als Stadt das Bestmögliche tun, den Wirtschaftsstandort zu stärken und Ihnen in Ihrer schwierigen Lage zu helfen. Gemeinsam schaffen wir das!

Ihr
Frank Meyer
Oberbürgermeister der Stadt Krefeld

2. | Wirtschaftsförderung bleibt auch in Corona-Zeiten für Sie da!

Auch in diesen turbulenten Zeiten bleibt die Wirtschaftsförderung Krefeld Service-Partner der Unternehmen am Standort Krefeld.

Ob aus unserem Büro an der Neuen Linner Straße oder aus dem Home-Office, bieten wir Ihnen auch jetzt und in den kommenden Wochen Information und Beratung zu den Themen Fördermittel und Liquiditätssicherung, Standortfragen und Immobilien u.v.m.

Kontaktieren Sie uns gern unter der gewohnten Telefonnummer 02151 82074-0 bzw. per E-Mail unter info@wfg-krefeld.de oder über die individuellen Durchwahlen und E-Mailadressen unserer einzelnen Kolleginnen und Kollegen.

Obwohl auch wir angesichts des Gebots der größtmöglichen Kontaktreduzierung unser Team in verschiedene Gruppen eingeteilt haben und daher nicht jeden Tag dieselbe Gruppe vor Ort ist, werden wir uns schnellstmöglich um Ihr jeweiliges Anliegen kümmern und Ihnen stets eine zeitnahe Rückmeldung geben.

Machen Sie gern davon Gebrauch – und bleiben Sie gesund!

Ihre Wirtschaftsförderung Krefeld

3. | IHK Mittlerer Niederrhein schaltet Beratungshotline frei

Die IHK Mittlerer Niederrhein hat gestern (18.03.) eine Hotline für Unternehmen freigeschaltet, die von der Coronakrise betroffen sind. Die Hotline ist montags bis freitags von 7 bis 19 Uhr sowie samstags von 10-14 Uhr geschaltet.

Erreichbar ist die Hotline unter der Telefonnummer 02151-635-424.

Die IHK informiert darüber unter anderem zu Liquiditätsfragen und mit Hilfe ihrer Hausjuristen auch zu allen speziellen Rechtsfällen.

Erstinformationen erhalten die Unternehmer auch auf der Website der IHK unter: www.ihk-krefeld.de/de/international/corona-virus/index.html 

4. | Kurzarbeitergeld und Corona-Virus

Sollten bei Ihnen Arbeitsausfälle mit einem Entgeltausfall einhergehen, ist bei Vorliegen aller Voraussetzungen ein Ausgleich mit Hilfe des konjunkturellen Kurzarbeitergeldes (Kug) möglich. Hier haben wir die wichtigsten Schritte notiert:

Wichtig: Betriebe müssen Kurzarbeit vorher bei der Arbeitsagentur anzeigen. Erst danach können Sie diese beantragen. Anzeigen von Kurzarbeit können ab sofort abgegeben werden.

Deshalb:

  • sollten Arbeitgeber Arbeitsausfall ab sofort bei der Agentur für Arbeit anzeigen – auch wenn weniger als ein Drittel der im Betrieb beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer von Entgeltausfall betroffen sind.
  • können auch Zeitarbeitsunternehmen ab sofort einen Arbeitsausfall bei der Agentur für Arbeit anzeigen.

Aufgrund des hohen Anrufaufkommens sind die Arbeitsagenturen und Jobcenter derzeit telefonisch nur eingeschränkt erreichbar. Sie können Kurzarbeitergeld deshalb auch bequem online anzeigen und beantragen.

  • Wenn dem Arbeitgeber Zugangsdaten (Benutzername und Kennwort) z.B. für die Nutzung der JOBBÖRSE bekannt sind, kann er sich mit diesen Daten auch für die Nutzung der eServices Geldleistungen anmelden.
  • Verfügt der Arbeitgeber nicht über aktuelle Zugangsdaten, bitten wir ihn sich an seinen Arbeitgeber-Service zu wenden. Von ihm erhalten Sie die Zugangsdaten, um Kurzarbeitergeld anzeigen und beantragen zu können. 

Weitere Informationen zu den Anspruchsvoraussetzungen gibt es hier:

www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-video  

 

SONDERREGELUNGEN UND ERLEICHTERUNGEN

Bundesregierung und Gesetzgeber haben Sonderregelungen und Erleichterungen zum Bezug von Kurzarbeitergeld erlassen.

Die wichtigsten Neuerungen im Einzelnen:

  • Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten einen Arbeitsentgeltausfall von mindestens 10 Prozent haben.
  • Anfallende Sozialversicherungsbeiträge für ausgefallene Arbeitsstunden werden zu 100 Prozent erstattet.
  • Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können ebenfalls in Kurzarbeit gehen und haben Anspruch auf Kurzarbeitergeld
  • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden (wenn dies tarifvertraglich geregelt ist) kann verzichtet werden.

Diese Erleichterungen werden rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft treten und auch rückwirkend ausgezahlt. Die weiteren Voraussetzungen zur Inanspruchnahme von Kurzarbeitergeld behalten ihre Gültigkeit. Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergeldes vorliegen, entscheidet die zuständige Agentur für Arbeit.               

Über den nachfolgenden Link der Bundesagentur für Arbeit erhalten Sie alle Infos, wenn Sie sich über Kurzarbeitergeld informieren möchten, Kurzarbeit anzeigen oder beantragen wollen. Die hier eingestellten Informationen gelten sowohl, wenn Ihnen Arbeitsausfälle durch das Corona-Virus oder auch andere konjunkturellen Ursachen entstehen. Diese Seite lotst Sie durch alle Fragen. Bitte beachten Sie besonders die Hinweise zur Anzeige von Kurzarbeit:

www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

Grundsätzliches zum Thema Kurzarbeit – sowie alle benötigten Antragsunterlagen - finden Sie über diesen Link: www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-bei-entgeltausfall

 

Im Merkblatt "Kurzarbeit" sind zudem alle Informationen zusammengefasst.

Wenden Sie sich bei Fragen an den Arbeitgeber-Service. Erreichbar von Montag bis Freitag von 8-18 Uhr unter 0800 4 555520 (gebührenfrei).

5. | Maßnahmen zur Liquiditätssteigerung

Am 13. März 2020 hat das Bundesfinanzministerium zur Stützung der Liquidität Folgendes geplant:

  • Steuervorauszahlungen sollen leichter angepasst werden. Sobald absehbar ist, dass die Einkünfte im laufenden Jahr aufgrund der Corona-Epidemie geringer werden, will die Finanzverwaltung schnell und unkompliziert einem entsprechenden Antrag zustimmen.
  • Notwendige Steuerstundungen sollen deutlich erleichtert werden. Sie können gewährt werden, wenn die Einziehung der Steuer eine erhebliche Härte darstellen würde. Hieran sollen die Finanzämter keine strengen Anforderungen stellen. Auf die Verzinsung von Steuerstundungen (aktuell 6% p.a.) soll verzichtet werden.
  • Auf Maßnahmen der Vollstreckung (insbesondere Kontopfändungen) bzw. Säumniszuschläge soll bis zum 31.12.2020 verzichtet werden, solange der Schuldner einer fälligen Steuerzahlung unmittelbar von den Auswirkungen des Corona-Virus betroffen ist.

Mit neuen und im Volumen unbegrenzten Maßnahmen zur Liquiditätsausstattung möchte die Bundesregierung Unternehmen als auch Beschäftigte schützen.

Zunächst werden die bestehenden Programme für Liquiditätshilfen der KfW erheblich ausgeweitet, um den Zugang der Unternehmen zu günstigen Krediten zu erleichtern. Dazu werden die etablierten Instrumente zur Flankierung des Kreditangebots der privaten Banken ausgeweitet und für mehr Unternehmen verfügbar gemacht.

Wichtig: Kreditaufnahme erfolgt über die jeweilige Hausbank!

Als wesentliche Programme sind insbesondere die Folgenden zu nennen:

  • Für Unternehmen die länger als 5 Jahre am Markt sind:
    KFW037 - Der Förderkredit für etablierte Unternehmen
    - Förderkredit ab 1,00 % effektivem Jahreszins
    - Bis zu 25 Mio. Euro für Investitionen und Betriebsmittel
    - Für Unternehmen, die mindestens 5 Jahre am Markt sind
    - Auch für Vorhaben im Ausland
    - Langfristig günstige Zinsen
  • Für Unternehmen, die in Digitalisierung und Innovation investieren:
    KFW290 - Der Konsortialkredit für Digitalisierung und Innovation
    - Für Investitionen und Betriebsmittel zu Innovation und Digitalisierung
    - Für in- und ausländische Unternehmen mit einem Umsatz bis 2 Mrd. €
    - Leichterer Kreditzugang, da die KfW einen Teil des Risikos trägt
    - Flexible Finanzierungsstrukturen, Laufzeiten und Konditionen
  • Junge Unternehmen, die weniger als 5 Jahre am Markt sind:
    KFW079 – EPR Gründerkredit universell
    - Bis zu 25 Mio. Euro Kreditbetrag
    - Existenzgründung und Fertigungen bis zu 5 Jahre nach Gründung
    - Leichter Kreditzugang: KfW übernimmt einen Teil des Kreditrisikos
    - Förderung von Investitionen im In- und Ausland

Darüber hinaus wird die KfW ein Sonderprogramm vorbereiten und schnellstmöglich einführen. Dafür werden die Risikoübernahmen bei Investitionsmitteln (Haftungsfreistellungen) deutlich verbessert und betragen bei Betriebsmitteln bis zu 80 %, bei Investitionen sogar bis zu 90 %. Diese sollen auch von Unternehmen in Anspruch genommen werden können, die krisenbedingt vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind.

Der Start dieser Sonderprogramme unterliegt dem Vorbehalt einer Genehmigung durch die Europäische Kommission.

Unternehmen, die Bürgschaften für Kredite in Anspruch nehmen möchten, werden gebeten, sich an die Bürgschaftsbanken der Länder zu wenden.

Welche Maßnahmen werden für Kredite zur Überbrückung der Corona-Krise umgesetzt?

1. Der Bürgschaftshöchstbetrag wird auf € 2,5 Mio. erhöht.
2. Die Fördermöglichkeiten für Betriebsmittelkredite werden verbessert.
3. Der Bewilligungsprozess wird beschleunigt

Was heißt das konkret?

  1. Erhöhung des Bürgschaftsbetrages; Der bisherige Bürgschaftshöchstbetrag wird von € 2,0 Mio.  auf € 2,5 Mio. erhöht. Damit erhöht sich das mögliche zu verbürgende Kreditvolumen auf über € 3,0 Mio.
  1. Verbesserung der Fördermöglichkeiten für Betriebsmittelkredite; Verbürgung von bis zu 80% der Kredithöhe statt bisher 60%; Halbierung der Bearbeitungsgebühr
  1. Beschleunigung des Bewilligungsprozesses; Der Turnus für die Bewilligungsausschüsse wurde von 14-tägig auf wöchentlich reduziert; Zusagen von „Express-Liquidität“ – Bürgschaften von bis zu TEUR 500 innerhalb eines Bankarbeitstages

Bei Fragen hilft Ihnen die landeseigene Förderbank NRW.BANK: 0211 91741 4800

Wichtig: Die Landesregierung empfiehlt bei notwendigen Überbrückungsfinanzierungen zeitnah das Gespräch mit der Hausbank aufzusuchen, denn die Vergabe von Bürgschaften, Haftungsfreistellungen und günstigen Krediten erfordert immer die Begleitung durch eine Hausbank!

Ein Insolvenzantrag ist ohne schuldhaftes Zögern zu stellen, spätestens aber drei Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung. Um zu vermeiden, dass betroffene Unternehmen allein deshalb einen Insolvenzantrag stellen müssen, weil die Bearbeitung von Anträgen auf öffentliche Hilfen bzw. Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen in der derzeitigen Lage nicht innerhalb der dreiwöchigen Insolvenzantragspflicht abgeschlossen werden können, soll durch eine gesetzliche Regelung für einen Zeitraum bis zum 30.09.2020 die Insolvenzantragspflicht ausgesetzt werden.

Voraussetzung für die Aussetzung soll sein, dass der Insolvenzgrund auf den Auswirkungen der Corona-Epidemie beruht und dass aufgrund einer Beantragung öffentlicher Hilfen bzw. ernsthafter Finanzierungs- oder Sanierungsverhandlungen eines Antragspflichtigen begründete Aussichten auf Sanierung bestehen. 

6. | Welchen Beitrag können wir leisten?

Diese Frage hat sich die Reinblick Event Agentur gestellt und macht folgendes Angebot, welches wir gerne an dieser Stelle platzieren:


+++ EQUIPMENT FOR FREE +++
Aufgrund der Corona-Krise ist unsere Auftragslage beinahe 0.

Daher haben wir uns spontan überlegt, dass wir unser (technisches) Material zum Aufbau einer Infrastruktur zur Bekämpfung des Corona Virus zur Verfügung stellen werden !
Wir möchten gerne helfen und stellen Stromverteiler, Traversen, Kabelbrücken, Kabel und Lichttechnik für DRK, THW, Polizei, Feuerwehr etc. ... KOSTENFREI zu Verfügung.
Das darf gerne im Raum Krefeld geteilt werden.

Reinblick Event Agentur 
Inh. Christoph Strommenger
Adolf-Dembach-Straße 7 
47829 Krefeld
info@rein-blick.de
www.rein-blick.de
Tel.: 02151 4466242

Wenn jeder einen kleinen Beitrag leistet - kommen wir alle wieder schnellstmöglich in unseren normalen Alltag zurück!

Ihr Team der Reinblick Event Agentur

7. | Corona – Ein Logistikunternehmen schützt sich vor Stillstand

Lothar Krenge, geschäftsführender Gesellschafter der internationalen B+K Group, die sich aus der Spedition Bönders GmbH entwickelt hat, will nicht tatenlos zuschauen, wie das Logistikunternehmen als Folge der Corona-Epidemie die Kontrolle über das Geschäft verliert. „Der Schutz unserer 430 Mitarbeiter und die ungestörte Abwicklung der Aufträge für die Großkunden sind mir wichtig“, sagt er. Deshalb habe das Unternehmen umfassende Maßnahmen ergriffen, um einerseits den Mitarbeitern Verhaltensregeln an die Hand zu geben und andererseits den internationalen Logistikverkehr aufrecht zu erhalten.

Laut Krenge verfügt das Unternehmen schon seit Jahren über einen Maßnahmenplan, damit das Geschäft im Notfall nicht stillsteht. Er sieht vor, dass die kaufmännischen Führungskräfte per Smartphone und Laptop auch zu Hause arbeitsfähig bleiben und die Lkw-Fahrer telefonisch informiert werden, wenn sie nicht an den Hauptstandort in Hafennähe an der Bataverstraße zurückkehren können. Wegen der Corona-Epidemie habe das Unternehmen jetzt weitere Laptops und Handys geordert, um auch Abteilungen wie Disposition und Buchhaltung EDV-technisch auszustatten. Krenge: „Damit sind ab sofort alle Mitarbeiter mit Kundenkontakt in der Lage, auch außerhalb des angestammten Arbeitsplatzes untereinander und mit den Kunden zu kommunizieren.“ Die aktuelle Situation zeige, wie wichtig eine funktionierende Logistik in Notzeiten sei, um die Versorgung von Menschen mit lebenswichtigen Gütern und von Betrieben mit Produktionsgütern und Ersatzteilen sicher zu stellen.         

Zum Schutz der Mitarbeiter hat das Unternehmen verschiedene Maßnahmen durchgeführt. Zum Beispiel wurden im Lagerbereich eine zwingende Trennung von Schichten und Abteilungen sowie getrennte Pausenzeiten eingerichtet, um Kontakte weitgehend zu vermeiden. Die Mitarbeiter wurden informiert, wie sie sich selbst schützen sollen. Das beginnt mit Verhaltensregeln vom richtigen Händewaschen über den Verzicht des Händeschüttelns bis hin zum Aufsuchen des Betriebsarztes bei Verdacht einer Infizierung. 

8. | Neues Fachkräfteeinwanderungsgesetz

Auch wenn es momentan an geschlossenen Grenzen scheitern mag, zum Abschluss noch diese Meldung:

Um den Fachkräftemangel in Deutschland zu entschärfen ist am 1. März 2020 das neue Fachkräfteeinwanderungsgesetz für Deutschland in Kraft getreten. Mit dem neuen Gesetz wird erstmals eine allgemeine Einwanderung von ausländischen qualifizierten Fachkräften aus der Nicht-EU geregelt. Die Jobsuche und die Aufnahme einer Beschäftigung werden erleichtert und die Basislegung für eine dauerhafte Integration zum Arbeiten und Leben in Deutschland soll so vereinfacht werden. Wichtige Rahmenbedingungen sind beispielsweise: die Fachkraft muss eine für Deutschland anerkannte Qualifikation vorweisen, gute nachgewiesene Deutschkenntnisse im mindestens Sprach-Niveau-B1 vorweisen, die Kandidaten müssen ihren Lebensunterhalt während der Jobsuche selbst bestreiten. Alle Kandidaten benötigen eine Krankenversicherung und eine nachweisliche Unterkunft. Bei Arbeitsaufnahme muss die volle Lebensunterhaltssicherung durch die eigene Arbeit gesichert sein und ein Arbeitsvertrag für eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung mit mindestens 35 Wochenarbeitsstunden muss gewährleistet sein.

Weitere Infos zum neuen Fachkräfteeinwanderungsgesetz finden Sie hier.

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Geschäftsführer: Eckart Preen

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