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Zukunft durch Innovation: Das Krefelder zdi-Zentrum „KReMINTec“

Zdi ist die Abkürzung für „Zukunft durch Innovationen“. In dieser Initiative vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalens geht es darum Schülerinnen und Schüler für die sogenannten MINT-Fächer zu begeistern. Hinter den MINT-Fächern stehen die Fächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Zu diesem Zweck ist in Krefeld am 27. September 2010 das KReMINTec – das zdi-Zentrum Krefeld gegründet und von NRW Ministerin Svenja Schulze Ministerin für Innovation, Wissenschaft und Forschung eröffnet.

Das zdi-Zentrum ist an das Berufskolleg Uerdingen (BKU) angegliedert. Am BKU finden Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse und gegebenenfalls ihre Eltern nicht nur Informationsmaterial über alle wichtigen Aktivitäten rund um das Thema „Schule / Wirtschaft“, sondern auch Labore und Technikräume vor, in denen sie naturwissenschaftliche und technische Experimente durchführen beziehungsweise beobachten können. Besondere Zielgruppen des Krefelder zdi-Zentrums sind junge Mädchen und aufstiegsorientierte Migranten/Migrantinnen.

Um dieses Projekt zu realisieren haben sich die Unternehmerschaft Niederrhein, die Wirtschaftsförderung Krefeld, die Hochschule Niederrhein, etlichen großen Unternehmen sowie die Schulverwaltung der Stadt und einige Schulen wie das Berufskolleg Uerdingen zusammengeschlossen.

Hintergrund dieses Engagements ist das viel diskutierte Thema des Fachkräftemangels. Mit den unterschiedlichen Facetten dieses Themas und auch potenziell geeigneten Lösungsansätzen beschäftigt sich die Wirtschaftsförderung Krefeld inzwischen schon seit geraumer Zeit – von diversen Veranstaltungen in den Bereichen Aus- und Weiterbildung über die engere Vernetzung zwischen Hochschule und Wirtschaft bis hin zu dem ebenfalls in diesem Zusammenhang relevanten Aspekt einer besseren Vereinbarkeit zwischen Beruf und Familie.

Ein weiterer äußerst sinnvoller Ansatz ist es, junge Menschen schon von Kindesbeinen an mehr für MINT-Fächer zu interessieren und auf diese Weise die Zahlen von Studierenden und Absolventen entsprechender Studienfächer zu erhöhen – schließlich gilt der Ingenieursmangel als eines der wesentlichen Merkmale des Fachkräftemangels.

Dies wird nicht allein über den herkömmlichen Unterricht in Schulen möglich sein, vielmehr bedarf es hierzu einer Allianz zwischen Schulen, Unternehmen und Verbänden, um die bisherigen Aktivitäten zu bündeln und bekannter zu machen und sinnvolle weitere Initiativen zu entwickeln.

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