Nachhaltige Gewerbeflächenentwicklung NRW

Modellprojekt zur Nachhaltigen Gewerbegebietsentwicklung in NRW
Der Campus Fichtenhain im Krefelder Süden umfasst den ehemaligen Kern einer um 1905 errichteten Fürsorgeerziehungsanstalt der Rheinischen Provinzialverwaltung. Das zentrale Gebäudeensemble des damals in abgeschiedener Lage errichteten, weitgehend autarken Komplexes bildet heute das Zentrum des außergewöhnlichsten Gewerbegebietes Krefelds.
Mit Fertigstellung der Gebäude wurde auch die Parkanlage mit der großen zentralen Heimwiese vor über einhundert Jahren angelegt. Mächtige Kastanien und die auf das Gelände zulaufende, als Naturdenkmal ausgewiesene Lindenallee sind unübersehbare Zeichen einer historisch nachhaltigen Nutzung des Areals.
Die Grundstücksgesellschaft der Stadt Krefeld mbH & Co.KG hat Ende der 1990er Jahre das Gelände vom Landschaftsverband Rheinland übernommen, um hier, knapp nördlich der Autobahn 44 in Sichtweite der Anschlussstelle Krefeld Fichtenhain ein außergewöhnliches Gewerbegebiet zu entwickeln. Ziel war es schon beim Ankauf, unter Beibehaltung des Parkcharakters die markanten denkmalgeschützten Gebäude für Büronutzungen herzurichten. Im Laufe der Planungen und der Entwicklung der Nutzungskonzeption haben die Projektverantwortlichen dann die Potenziale dieses Areals erkannt, hier die Qualitätskriterien des Gesetzes zur nachhaltigen Entwicklung von Gewerbegebieten sicht- und erlebbar zu gestalten und eine darauf abgestimmte Vermarktungsstrategie zu entwickeln.
Somit lag es für die Stadt Krefeld nahe, sich im Jahr 2006 mit dem Campus Fichtenhain als Modellprojekt für eine nachhaltige Gewerbeflächenentwicklung zu bewerben. (Projektpartner ist die GGK Grundstücksgesellschaft der Stadt Krefeld mbH und Co. KG (GGK), eine hundertprozentige Tochter der Stadt Krefeld. Sie verwaltet und vermarktet einen Großteil der städtischen Gewerbeflächen und Objekte.) Nach intensiver Prüfung der geplanten Maßnahmen zu Umsetzung der gesetzlichen „Nachhaltigkeitsbestimmungen“ wurde der Campus Fichtenhain am 11.04.2006 vom damaligen Ministerium für Umwelt als Modellprojekt ausgezeichnet.







